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Berufsorientierungszentrum
10.05.2014 > BBS Aktuell

Jugendliche zeigen den „Dienstagabend-Club“ – Krimidinner für über 50 Personen

Der Dienstagabend-Club von Agatha Christie ist ein Krimiklassiker. Vielen ist die Filmversion mit Margaret Rutherford am besten bekannt. Diesen besonderen Klassiker nachgespielt haben kürzlich Auszubildende und Teilnehmende der Berufsvorbereitungsmaßnahme aus dem Metallbereich des Berufsorientierungszentrums (BOZ). Beim Krimi-Dinner konnten die jungen Leute ganz spielerisch die eigenen Fähigkeiten erweitern und ihre Eltern beeindrucken.

„Dieses Projekt förderte den Teamgeist, hat zu mehr Selbstbewusstsein beigetragen, den Horizont und die persönlichen Fähigkeiten der Jugendlichen erweitert. Diese Ziele konnten wir mit dem Krimidinner mit Erfolg erreichen“, berichtet BOZ-Mitarbeiterin Marianne Fleck stolz.

Sie hat das BOZ-Krimidinner erdacht, mit vielen engagierten Kollegen geplant und mit einer Gruppe von Jugendlichen u. a. aus dem Ausbildungsbereich umgesetzt: „Mit dem Erarbeiten des Krimis wurden nicht nur die Fantasie und Kreativität angeregt, sondern auch wichtige sogenannte Schlüsselqualifikationen wie das Erlernen von Texten und soziale Umgangsregeln eingeübt“, ergänzt Norbert Buß, Leiter des BOZ. Selbst die Einladungen und Menükarten wurden von den Jugendlichen selbst gestaltet. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten durften beim Krimi-Dinner natürlich nicht fehlen. Tomatensuppe mit dem bezeichnenden Titel „Blutsuppe“ oder ein Dessert mit dem obskuren Namen  „schwarze Nacht“ wurden von den Jugendlichen selbst gekocht.

Wie kam es zur Idee des Projektes? Marianne Fleck: „Nach vielen Jahren in der Berufsvorbereitung habe ich mir die Frage gestellt, wie wir erreichen können, dass die jungen Menschen offener werden für Rollen, die es in unserer Gesellschaft – beispielsweise im Job - gibt.  Mit dem Krimidinner konnten die Teilnehmenden in der Gruppe arbeiten und persönlich weiterkommen.“ Zum Inhalt: Miss Marple löst mit Scharfsinn und kriminalistischem Gespür einen Mordfall, den Sir Henry einer Dinner-Gesellschaft berichtet. In Vorbereitung auf das Stück wurde aus der Krimi-Kurzgeschichte „Der Dienstagabend-Club“ zunächst ein spielbarer Text, der für die Jugendlichen leicht zugänglich war. Wer der Mörder oder die Mörderin es ist, blieb den Jugendlichen bis zum Stück unbekannt. So gab es auch für die Schauspielerinnen und Schauspieler eine kleine Überraschung zum Schluss des Dinners.

Stilecht kleideten sich die Darstellerinnen und Darsteller in der Mode der 30er Jahre, mit viel Hingabe wurden Requisiten und Bühnenbild fertiggestellt. Für die zuschauenden Eltern gab es auch einen Dresscode mit der Vorgabe, sich in dem Stil zu kleiden. Das Publikum war begeistert, zumal auch das festliche Essen  vorzüglich war.

 

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