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Kfz Aktuell

HV-Technik
10.06.2015

Fachkräftesicherung durch Weiterbildung von Mitarbeitern

Sie werden dringend gebraucht, doch angesichts des demografischen Wandels wird es nicht einfacher, sie zu finden: Fachkräfte im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik. Dabei entsteht gerade in der Elektromobilität als neuer Technologie ein großer Bedarf. Denn in den Automobilen finden sich Hochvolt-Systeme, an denen ohne entsprechende Kenntnisse und ohne eine offizielle Berechtigung nicht gearbeitet werden darf.

Gegen den Mangel an geprüftem Personal setzt das Sachverständigenbüro Dechering jetzt darauf, die eigenen Prüf-Ingenieure aus der vorhandenen Belegschaft gezielt weiterzubilden. Unterstützt wird sie dabei von der Technischen Akademie Ahaus (TAA), Weiterbildungsbereich der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH. Die TAA ist darauf spezialisiert, beschäftigte Fachkräfte in neuen Technologien fortzubilden. „Wenn sich Unternehmen wie Dechering auf den Weg machen, ihre Fachkräfte zu schulen, stehen wir als Bildungspartner mit einem vielfältigen Bildungsangebot bereit“, sagt Jörg Olthues, Leiter der TAA in der Ahauser Berufsbildungsstätte. Dort absolvierten die insgesamt 11 Ingenieure des Kfz-Sachverständigenbüros die offiziell anerkannten Schulungen zum Arbeiten an hochvolt-eigensicheren Systemen. Die Firma Dechering unterhält Kfz-Prüfstellen am Hauptstandort in Bocholt sowie in Ahaus, Wesel und Borken. Mit den TAA-Schulungen ist sie berechtigt, auch Gutachten für Automobile mit elektrotechnischer Antriebstechnik wie Elektroautomobilen und Hybridautomobilen zu erstellen.

Für die Einführung von Elektroautos in Deutschland wird die Zielmarke ´eine Million bis zum Jahr 2020´ wohl nicht erreicht werden. „Doch die Zahl der Elektro- oder Hybridfahrzeuge nimmt zu“, stellt Vera Dechering, Geschäftsführerin des Kfz-Sachverständigenbüros Dechering, fest. „Der Kraftfahrzeug-Markt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und wird das auch in Zukunft tun - vor allem im Bereich der Elektromobilität und der Fahrzeugelektronik wie auch im Fahrzeugbau. Um meine Mitarbeiter auf dem aktuellsten Stand zu halten, haben wir sie entsprechend bei der TAA fortbilden lassen.“ Damit werden die elf Ingenieure und zwei Kfz-Meister der Firma den Anforderungen der täglichen Arbeit gerecht. „Die TAA bietet sich für die Weiterbildung aufgrund der Qualität sowie der räumlichen Nähe sehr für uns an.“

 

Bei Elektromobilität auch an Schadensfälle denken

Das Training wurde auf den Bedarf des Sachverständigenbüros zugeschnitten. Ausbilder Andre Hövelbrinks dazu: „Da die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge auf unseren Straßen steigt, werden bei einem Schadensfall nicht nur Sachverständige gebraucht, die eine entsprechende Berechtigung zur Arbeit mit diesen Wagen haben. Selbst Abschlepp-Unternehmen, Rettungspersonal und Sachverständige, also alle, die mit den Automobilen zu tun haben, benötigen entsprechende Kenntnisse“. Mit der Berechtigung zur Arbeit an Hochvolt-Fahrzeugen punkten Firmen, die sich wie Dechering proaktiv auf den Weg machen, neue Technologien wie die Elektromobilität zu bearbeiten.

 

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