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BBS Aktuell

Girls´Day
27.04.2006

Lernen in der BBS aus Sicht der Mädchen...

Am 27. April öffnete die BBS im Rahmen des Mädchen-Zukunftstages „Girls´Day“ ihre Werkstätten für 47 Mädchen und 6 Jungen aus Ahauser Haupt- und Realschulen.

Die Schülerinnen der 8. und 9. Klasse erhielten je nach vorheriger Wahl einen Tag lang praktische Einblicke in die angebotenen Berufsbereiche: Holztechnik, Elektro und Automatisierung, Bautechnik, Metalltechnik, DVS-Schweißtechnik, KFZ-Technik, Farb- und Raumgestaltung, Sanitär/Heizung/Klima, Informationstechnik sowie Kunststofftechnik. Neben den Mädchen besuchten in diesem Jahr auch 6 Jungen die BBS am Girls’Day. Sie konnten im Bereich Hauswirtschaft und Dienstleistung sowie der Kindertagesstätte in eher frauentypische Arbeitsbereiche hineinschnuppern.

 

BBS-Geschäftsführer Bernhard Könning begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betonte die Wichtigkeit, sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Laufbahn zu machen: „Auch heute noch entscheiden sich viele Mädchen trotz bester Voraussetzungen für ´typisch weibliche´ Berufe. Dabei stehen ihnen weit mehr als diese zur Verfügung, wenn sie sich auf neue Erfahrungen einlassen“. So sind die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Mädchen gut: Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen der qualifizierte Nachwuchs.

 

In den Werkstätten konnten die Mädchen sich praxisnah erproben: In der Holztechnik wurde z. B. ein Kosmetikspiegel gefertigt oder bei den Malern tapeziert. Stefanie Kernebeck, die im Baubereich einen Blumenkasten aus Beton gegossen hat, wollte „einfach mal ausprobieren und zuschauen, wie hier gearbeitet wird“. Christin Homölle, die in der KFZ-Technik einen Auspuff ausgebaut hat, kann sich sehr gut vorstellen, in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen: „Es macht mir Spaß, auch weil die Arbeit am Auto körperliche Bewegung bringt. Ich habe kein Problem damit, mich dabei dreckig zu machen“.

Tamara Heumann hat im Elektrobereich eine Blinklichtschaltung gelötet und installiert: „Diesen Beruf zu erlernen finde ich sehr spannend. Ist ja auch praktisch: Dann spare ich mir den Elektriker, wenn ich mal ein Haus baue!“ Viele Mädchen kamen, weil sie auf einen bestimmten Beruf neugierig waren, aber bisher keine Möglichkeit hatten, sich einen genaueren Eindruck zu verschaffen. So wie Lena Sendfeld, die im Metallbereich eine Blechkiste gebogen hat: „Ich habe Bekannte, die in dem Bereich arbeiten. In der BBS konnte ich mir diesen Beruf mal anschauen“.

 

Mit ihren unterschiedlichen Angeboten im Rahmen des Projektes FUTURA (Frauen, Unternehmen, Technik und regionaler Arbeitsmarkt), das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird, wird die Berufsbildungsstätte sich auch über den Girls Day hinaus für mehr Frauen und Mädchen in technischen Berufen stark machen. Weitere Informationen unter http://www.girls-day.de/.


Im Elektrobereich der BBS konnten Girls´Day-Teilnehmerinnen u. a. das Löten üben.

Im Baubereich der BBS hat eine Girls´Day-Teilnehmerin das Gerüst für einen Blumenkasten aus Beton gefertigt.

 

 

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