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BBS Aktuell

Handwerkskammer-Präsident Hans Hund zu Besuch in der BBS
09.05.2015

Das Handwerk auf neuen Wegen sexy machen

Ahaus/Kreis Borken. Wer kann das Handwerk besser vertreten als die Handwerker selbst? „Ausbildungsbotschafter“ nennt die Handwerkskammer Münster deshalb ihr Projekt, bei dem Auszubildende so zu sagen „auf Augenhöhe“ in Schulklassen gehen, um bei den Jugendlichen Berufsorientierung zu betreiben. „Das Handwerk auf neuen Wegen sexy machen“, umschrieb Handwerkskammer-Präsident Hans Hund die Maßnahme, die er bei seinem Besuch in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland deshalb auch mit großem Interesse verfolgte.

„In der Vergangenheit kamen die jungen Leute bei der Ausbildungsplatzsuche auf uns zu. Diese Zeiten sind passe. Wir müssen jetzt von uns aus auf die Jugendlichen zugehen, um sie werben und ihnen vor allem vermitteln, dass das Handwerk mit über 130 verschiedenen Sparten nicht nur ein attraktives Feld ist, sondern auch eines, das vielseitige Karrieremöglichkeiten bereit hält“, betonte Hund bei seinem Rundgang durch die Berufsbildungsstätte. Dies gelinge allerdings nur in einem engen Zusammenspiel zwischen Schule, Elternhaus, Kreishandwerkerschaft („Dort gibt es vor Ort wichtige Informationen“), aber natürlich auch mit den Arbeitgebern, den Berufskollegs und den überbetrieblichen Ausbildungsstätten. „Die jungen Menschen sollten möglichst früh die Chance bekommen, ihre Neigungen beispielsweise durch Schnupperpraktika ausprobieren zu können“, wünscht sich der Handwerkskammer-Präsident. „Deshalb ist eine rechtzeitige Berufsorientierung wichtig. Das setzt wiederum voraus, dass die jungen Menschen auch selbst aktiv werden.“

Die Achtklässler/innen, die sich an diesem Tag unter Moderation von Roger Hagemann (HWK Münster) in der BBS mit einem Maurer-Lehrling und einer Mechatroniker-Auszubildenden über deren Berufswahl unterhielten, hatten zum Teil schon recht klare Vorstellungen von dem, was sie später einmal werden wollten. Dennoch waren viele von ihnen überrascht, „dass es so viele Möglichkeiten im Handwerk gibt. Das ist ja gar keine Einbahnstraße“, wunderte sich ein Jugendlicher. „Ich habe hier sehr viel Neues erfahren“, bestätigte eine andere Schülerin. „Dass ein Meisterbrief mit einem Bachelor-Abschluss an der Uni gleichgestellt ist, war mir nicht bekannt.“ Auch in diesem Punkt sieht Hans Hund großen Informationsbedarf: „Hier müssen wir noch viel Aufklärungsarbeit leisten. Und als Kammer müssen wir uns fit machen für diese jungen Leute, um ihnen zu zeigen, dass der Beruf Spaß macht.“
BBS-Geschäftsführer Bernhard Könning sagte dem Handwerkskammer-Präsidenten auf diesem Weg die aktive Unterstützung der Berufsbildungsstätte zu: „Der Anfang mit verschiedenen Angeboten der Ausbildungsbotschafter hier in unserem Haus ist gemacht. Das Handwerk kann sich auf unsere Kooperation verlassen.“

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