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Comeback50
07.02.2012 > BBS Aktuell

Betriebserkundung bei Schmitz Cargobull

Das Projekt Comeback50 will die Chancen von älteren Langzeitarbeitslosen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und zum Wiedereinstieg in die Arbeitswelt verbessern. Zu diesem Zweck besuchten Teilnehmende und Mitarbeitende aus dem Projekt kürzlich das Unternehmen Schmitz Cargobull in Vreden.

Das Projekt Comeback50 ist ein Angebot des Jobcenters Kreis Borken für Arbeitslosengeld II –Empfänger, die älter als 50 Jahre sind. Es wird von der Berufsbildungsstätte Westmünderland GmbH (Ahaus) im nördlichen Kreisgebiet in Kooperation mit den Jobcentern der Städte und Gemeinden vor Ort durchgeführt.

Und so war der Schwerpunkt der Besichtigung, einen Eindruck von den Produktionsabläufen und von den unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu bekommen. Im Hintergrund stand für die Teilnehmenden die Frage, „Kann ich mir eine solche Tätigkeit auch vorstellen, kann ich so eine Arbeit schaffen?“. U. a. konnten Georg Wessels und Reinhard Schulte vom Comeback50 Center Ahaus den älteren Arbeitssuchenden Antworten auf diese und viele andere Fragen geben. Sie stellen als „Jobscouts“ die Kontakte zu Unternehmen her, um die Teilnehmenden mit Erfahrung wieder zurück in den Job zu bringen. 

Die Gruppe wurde zunächst von drei Mitarbeitern der Firma Schmitz Cargobull, Georg Tekampe (Fertigungsplaner), Burkhard Werner (Fertigungsleiter) und Josef Fahrland (Betriebsratsvorsitzender) begrüßt. In einer kurzen Präsentation wurde die Geschichte des Unternehmens vorgestellt, dann ging es in die Produktionshallen. Hier konnte nachvollzogen werden, wie arbeitsintensiv in Vreden die Produktion der Sattelkoffer und Fahrgestelle erfolgt, sowohl die der Kühlkoffer als auch die der Sattelkoffer ohne Kühlung.

„Wir wollten gemeinsam mit unseren Teilnehmenden einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt erhalten. Alle waren sehr erstaunt über die Produktionsstätten und die Anforderungen, die an Produktionsbeschäftigte gestellt werden. Beeindruckend war das kontinuierliche und gleichbleibende Tempo bei den Produktionsabläufen“, stellt Jobscout Reinhard Schulte fest.

Landrat a. D. Gerd Wiesmann, der als Botschafter für Comeback50 das Projekt im Kreis Borken unterstützt, nahm am Besuch teil, ebenso die Projektleitung vom Jobcenter des Kreises Borken, Susanne Woldering, sowie der Mitarbeiter des Jobcenters Vreden, Peter Marek. Die Teilnehmenden starteten mit vielen Eindrücken in die anschließende Diskussionsrunde, mit der die Betriebsbesichtigung abgeschlossen wurde. 



Die Besucherinnen und Besucher vor den Werkhallen. 

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