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Holztechnik
14.04.2011 > BBS Aktuell

Neue Perspektive in der Tischlerei: Umschulungen ab Mai

Die Tischlerei ist ein vielseitiges Tätigkeitsfeld, das vom klassischen Handwerk bis zum Umgang mit moderner CNC-Technologie reicht. Aufgrund des breiten Anforderungsprofils sind Tischlerinnen und Tischler gefragte Fachkräfte. Den Zugang zu langfristigen Umschulungen hat die Bundesagentur für Arbeit mit der „Initiative zur Flankierung des Strukturwandels“ jetzt erleichtert. Die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) bietet die geförderten Ausbildungen ab dem 2. Mai in Ahaus an.

Vielseitiger Tätigkeitsbereich

Für geringqualifizierte Arbeitssuchende und Beschäftigte ermöglicht die BBS über die Agentur für Arbeit Coesfeld geförderte Ausbildungen zum/zur Tischler/-in mit Abschluss der Handwerkskammer. „Das Tätigkeitsfeld des Tischlers umfasst das Anfertigen und Montieren von Möbeln und Bauteilen aus Massivholz, Holzwerkstoffen, Furnieren und Kunststoffen, beispielsweise für Ladenausstattungen oder Büro- und Privateinrichtungen“, erklärt Klemens Ebbert, Teamleiter des Kompetenzzentrums Holztechnik. Den praktischen Anforderungen entsprechend wird in der Ausbildung parallel zur handwerklichen Arbeit die Fertigung an konventionellen Maschinen und CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren erlernt.


Der Tätigkeitsbereich des Tischlers ist vielseitig und erfordert ein hohes Maß an handwerklichem Geschick, räumlichem Vorstellungsvermögen und sicherem Umgang mit der modernen CNC-Technologie. „Gerade deswegen sind in der Möbelbranche gut ausgebildete Fachkräfte sehr gefragt. Die Umschulung bietet sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Claudia Klinker, die in der BBS verantwortlich für die berufliche Qualifizierung ist.


Möglich ist der Einstieg in unterschiedliche Betriebsformen. So wird in Kleinbetrieben die klassische Einzelfertigung praktiziert, in mittelständischen Betrieben und Großbetrieben (Möbelwerken) die Serien- oder Teilserienfertigung mit Einteilung in einzelne Fachbereiche wie Arbeitsvorbereitung, Zuschnitt, Beschichtung, Bohren und Fräsen, Schleifen, Oberflächenveredelung, Endmontage und Kontrolle.

Voraussetzungen und Förderwege

Die Teilnehmenden müssen über einen Hauptschulabschluss und gute Deutschkenntnisse verfügen. Die Ausbildung hat in der Regel eine Dauer von 21 Monaten. Interessent/-innen wird eine Beratung empfohlen, um sicherzustellen, dass die eigenen Fähigkeiten und das Vorwissen für die Umschulung ausreichend sind. Die Beratung schließt Förderwege ein, die über örtliche Jobcenter, Servicepunkte ARBEIT oder über Rentenversicherungsträger gehen können. Berufsrückkehrerinnen haben nach einer Familienphase gute Chancen auf eine Förderung, da Betriebe zunehmend Frauen im gewerblich-technischen Bereich beschäftigen.

Weitere Infos

Unverbindliche Informationen hält Ramona Löschner (02561- 699 404) bereit. Zu fachlichen Fragen steht Klemens Ebbert, Teamleiter des Kompetenzzentrums Holztechnik in der BBS, zur Verfügung (02561- 699 135).  Auch die zuständigen Arbeitsvermittler/-innen im Bezirk der Agentur für Arbeit Coesfeld halten Informationen bereit.

Der holztechnische Bereich der BBS.

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