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Verfahrensmechaniker/-in Kunststoff und Kautschuk
26.05.2011 > BBS Aktuell

Zukunftschance für Frauen in der Kunststoffbranche

In der kunststoffverarbeitenden Industrie im Münsterland sind ausgebildete Fachkräfte knapp. Mit Förderung der Bundesagentur für Arbeit bietet die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) jetzt eine langfristige Umschulung zum/zur Verfahrensmechaniker/-in Kunststoff und Kautschuk an. Der Lehrgang mit Abschluss der Industrie- und Handelskammer ermöglicht den Zugang zu einem Job mit Aufstiegschancen. Er ist insbesondere für Frauen eine gute Möglichkeit, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Gute Einstiegsmöglichkeit für Geringqualifizierte

In der Kunststoffbranche steht dem wirtschaftlichen Wachstum ein sehr deutlicher Mangel an Fachkräften gegenüber. Geringqualifizierte Arbeitssuchende, aber auch und Beschäftigte, die nach einer neuen Berufsausrichtung suchen, sind deswegen besonders angesprochen. Aufgrund des Fachkräftemangels stehen die Betriebe zunehmend auch Frauen offen.

Berufsrückkehrerinnen, die sich z. B. nach einer Familienphase für eine Umschulung entscheiden, haben gute Karriereaussichten. So hat die Ahauserin Brigitte Venker sich für den Lehrgang beworben und wird ab Juni zur Verfahrensmechanikerin ausgebildet. Die 49-jährige alleinerziehende Mutter empfiehlt auch anderen weiblichen Arbeitssuchenden, diese Chance zu nutzen, in einen Zukunftsberuf einzusteigen: „Ich war zuvor jahrzehntelang als Hilfsarbeiterin ohne wirkliche Perspektive beschäftigt. Jetzt freue ich mich sehr über die Möglichkeit, eine fundierte Ausbildung machen zu können“.

Praxisnahe Ausstattung

Die Umschulung startet in der BBS in Ahaus am 6. Juni, ein Einstieg ist bis Ende Juni möglich. Sie hat eine Dauer von zwei Jahren, wovon sechs Monate als wohnortnahes Praktikum in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb vorgesehen sind. Wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an der Kunststoff-Umschulung sind technisches Interesse, gute Handfertigkeit und Ausdauer. Teilnehmen kann auch, wer über keinen Berufsabschluss verfügt. Den Absolventen stehen viele Tätigkeitsfelder im Bereich der Kunststofftechnik offen: Verfahrensmechaniker/-innen richten Produktionsmaschinen- und Anlagen ein, bereiten Rohmassen, Rohstoffe und Halbzeuge auf und überprüfen die Qualität der erzeugten Produkte.

Beratung und Förderung

Die Teilnehmende Brigitte Venker möchte den Weg einer Umschulung insbesondere anderen Frauen ans Herz legen, die aufgrund familiärer Verpflichtungen oder aus anderen Gründen beruflich pausiert haben und wieder den Zugang zum Arbeitsmarkt finden möchten: „Die Beratung durch die BBS und der Eignungstest waren für mich sehr hilfreich. Sie haben meinen Wunsch, mit dem Material Kunststoff zu arbeiten, noch bestärkt.“  In der Beratung der BBS konnte sich Brigitte Venker auch über die Förderwege informieren, die nicht nur über örtliche Jobcenter oder Servicepunkte ARBEIT, sondern auch über Rentenversicherungsträger gehen können.

Weitere Infos

Interessierte können sich bei Ramona Löschner (02561- 699 404) über die Umschulung unverbindlich informieren. Zu fachlichen Fragen stehen die Ausbilder Dennis Hanowski und Heiner Imping zur Verfügung (02561- 699 461). Auch die zuständigen Arbeitsvermittler/-innen im Bezirk der Agentur für Arbeit Coesfeld halten Informationen bereit.

Internet: www.bbs-ahaus.de

Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/-in in der BBS eröffnet Frauen einen Berufsweg mit Zukunft.

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