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DVS-Kursstätte
02.12.2010 > BBS Aktuell

Gefragt: Fachkräfte im Schweißen

Die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) in Ahaus ist bekannt für hochwertige Qualifizierungsmöglichkeiten im Münsterland. Was viele nicht wissen: Hier ist auch der Sitz einer der größten und erfolgreichsten Schweißkursstätten der Region. Mehr als tausend Prüfungen nimmt die Kursstätte des Deutschen Verbandes für Schweißtechnik e. V. (DVS) pro Jahr ab - und sorgt so dafür, dass der steigende Fachkräftebedarf gedeckt werden kann.

 

Qualifizierungsfreundlich

Als eine von sechs Kursstätten im Münsterland kann die BBS einen beachtlichen Schulungs- und Prüfungsumfang vorweisen. Hier werden alle schweißtechnischen Verfahren geschult sowie geprüft und dadurch ein hoher Qualitätsstandard in den Betrieben gesichert. Für Irmgard Engelhardt, Mitarbeiterin im Kompetenzteam Schweißen der BBS, gibt es einen eindeutigen Trend zur Qualifizierung in ihrer Branche: „Das ist eine Antwort auf den steigenden Fachkräftemangel. Zudem ist das Schweißen für eine Qualifizierung hervorragend geeignet.“

 

Schweißprüfungen

Was macht geprüfte Schweißerinnen und Schweißer aus? „Sie sind Fachleute mit hoher handwerklicher Geschicklichkeit und sehr guter Auffassungsgabe. Sie müssen verantwortungsbewusst arbeiten, denn sie dürfen an tragenden Teilen schweißen“, erklärt Ausbilder Lutz Gerhardt. Die Ausbildung zum geprüften Schweißer kann an Stahl, Edelstahl und Aluminium absolviert werden. Lehrgänge nach Richtlinien des DVS werden in Tages- und Abendform durchgeführt. 

 

Partner der Betriebe

Die direkte Zusammenarbeit mit Betrieben ist für die Schweißwerkstatt von großer Bedeutung. „Da sind wir sehr flexibel, wir bieten nach Absprache zum Beispiel Inhouse-Schulungen an, die direkt an den Arbeitsplätzen stattfinden“, sagt Reinhard Sicking, Leiter des Kompetenzteams Schweißen. Er und seine Mitarbeiter fahren in die Firmen, um dort zu beraten und zu prüfen. „Die Vorteile der Schulungen liegen auf der Hand: Arbeitnehmer werden innerbetrieblich flexibler einsetzbar. Sie können dazu am Arbeitsmarkt durch die Erneuerung und Erweiterung ihrer Kenntnisse punkten.“ Die so entstehenden Unternehmenskontakte kommen auch den Teilnehmenden der Qualifizierungen zugute: „Wir vermitteln Jobsuchende in Praktika. Wer gut ist, hat sehr hohe Chancen, übernommen zu werden.“

 

Auch Teil der Ausbildung

Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß: Auch in Ausbildungsberufen, denen man es zunächst nicht ansieht, gehört die Schweißtechnik zur Basisqualifikation. Lehrlinge aus Gewerken wie Sanitär/Heizung erwerben im ersten Lehrjahr Grundkenntnisse. Auch Ausbildungsangebote zu unterschiedlichen Löttechniken, Kleben von Metall und Kunststoffen oder zum Schweißen an Kraftfahrzeugen gibt es.
Die Kursstätte ist AZWV-zertifizierter Bildungsträger. Arbeitssuchende benötigen für den Lehrgang einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit. Beschäftigte können nach entsprechender Beratung den Bildungsscheck NRW und damit eine finanzielle Unterstützung von bis zu 50 Prozent der Kurskosten (max. 500 €) erhalten. Weitere Informationen zu den Schweiß-Lehrgängen hält Irmgard Engelhardt unter Tel. 02561-699 103 bereit. Im Internet ist das Kompetenzzentrum unter http://www.bbs-ahaus.de/ zu finden.

 

Kompetenzteam Schweißen in Zahlen

Über 30 Jahre Schweißkompetenz in Ahaus: Seit 1978 verfügt die BBS über eine Kursstätte des Schweißverbandes, wo Aus- und Weiterbildungen stattfinden. Allein seit der Jahrtausendwende fanden hier 12.630 Prüfungen statt. Dabei durchbricht die Prüfungszahl in jedem Jahr die 1.000er-Marke. Im letzten Jahr wurde ein Spitzenwert von 2.097 Prüfungen erreicht. Momentan sind 51 Schulungsplätze verfügbar.
2011 wird die DVS-Kursstätte in Ahaus der Ausrichter der regionalen Ausscheidung im „Jugend schweißt“-Wettbewerb sein.

Über 30 Jahre Schweißkompetenz in Ahaus.

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