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Comeback50-Center
22.12.2010 > BBS Aktuell

Bündnis Perspektive 50plus

Endlich wieder in einen Job einsteigen, auch wenn man nicht mehr zu den Jüngsten gehört – das wünschen sich viele ältere Arbeitssuchende. Im Kreis Borken können sie dabei auf das comeback50-Projekt zählen, das im Rahmen des bundesweiten Programmes „Perspektive 50plus“ durchgeführt wird. Im Nordkreis wird Comeback50 von der BBS koordiniert.

Unter Leitung von Claudia Klinker unterstützen die Projektkoordinatoren Katrin Schürmann und Wolfgang Geukes mit den JobCoaches Mia Senden, Kathrin Rick, Peter Jöcker und Alex von Hagens sowie den JobScouts Reinhard Schulte und Georg Wessels die Teilnehmenden bei ihrem Weg zurück in den Job. Sie erleichtern auch Unternehmen die Entscheidung für ältere Beschäftigte. Das Team arbeitet im comeback50-Center in Ahaus für den Nordkreis. Im Südkreis wird das Projekt von der Akademie Klausenhof durchgeführt.


Als Botschafter für comeback50 konnte der ehemalige Landrat Gerd Wiesmann gewonnen werden. Er machte sich kürzlich in der BBS ein Bild von dem Projekt vor Ort. „Dabei sprach er mit unserem Team und mit den Teilnehmenden. Ihm war wichtig, von den jeweiligen Erfahrungen und Hintergründen zu hören. Wie wir mit den älteren Arbeitslosen arbeiten und welche Herausforderungen es für die Vermittlung dieser Zielgruppe in Unternehmen gibt, das waren Themen, die bei dem Besuch angesprochen wurden. Insbesondere aber auch die persönlichen Geschichten unserer Teilnehmenden und ihre Sicht auf unser Angebot haben Herrn Wiesmann sehr interessiert“, erklärt Katrin Schürmann.
Das comeback50-Center in Ahaus bietet den Teilnehmenden im Rahmen von Beratungs- und Qualifizierungsangeboten die Möglichkeit, über ihre beruflichen Perspektiven zu reflektieren und neue berufliche Ziele anzusteuern. In der Vermittlungsarbeit überzeugt das comeback50-Team Firmen davon, auch älteren Bewerbern eine Chance zu geben. Die Comebacks gelingen: Die 100ste Vermittlung im Kreis Borken konnte bereits im Oktober als Erfolg der Arbeit der beiden comeback50-Center verbucht werden. Mittlerweile sind es 130 Vermittlungen. Angesichts der bis vor kurzem schwierigen wirtschaftlichen Lage und der besonderen Zielgruppe ein beachtlicher Erfolg.
Für ihr außergewöhnliches Engagement zeichnete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei einem Festakt in Bremen kürzlich 62 Firmen aus. Diese „Unternehmen mit Weitblick“ waren zuvor im Rahmen der regionalen Pakte ausgewählt worden. Aus dem hiesigen Pakt nahm das Unternehmen Heitkamp & Hülscher aus Stadtlohn diese Auszeichnung in Empfang.

Wachsende Pakte

Das Projekt ist Teil eines regionalen Beschäftigungspaktes mit einem äußerst sperrigen Kürzel: „NRRW-Pakt 50plus“. NRRW steht für NiederRhein-Ruhr-Westfalen. „Der Begriff ist entstanden, als der bestehende Pakt Niederrhein / Ruhr erweitert worden ist. Er umfasst jetzt fünf Paktpartner; Die ARGE Kreis Wesel und Job Center Essen, die ARGEn Krefeld, Mönchengladbach, Rhein-Kreis-Neuss und den Service-Punkt ARBEIT des Kreises Borken“, erklärt Wolfgang Geukes.
2005 wurde die Bundesinitiative „Perspektive 50plus“ ins Leben gerufen und die ersten Partner gingen an den Start. Die besondere Bündnisstruktur lässt das Projekt kontinuierlich in der Fläche wachsen. Momentan sind 62 Regionen vernetzt, in der letzten Phase im nächsten Jahr sollen es 73 sein.


Gerd Wiesmann (3.v.l.) ist für das comeback50-Team eine ausgezeichnete Wahl. Der ehemalige Landrat nimmt seine Aufgabe als Botschafter dieses Projektes aktiv wahr.

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