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14.10.2010 > BBS Aktuell

Im Auslandsprojekt den niederländischen Arbeitsmarkt entdeckt

Wäre es etwas für mich, in den Niederlanden zu arbeiten und zu leben? Diese Frage konnte eine Gruppe von sechzehn jungen Menschen im letzten halben Jahr für sich beantworten. Sie erkundeten nach intensiver Vorbereitung in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) Ahaus die holländische Arbeitswelt. Den Sprung ins Nachbarland ermöglichte das Projekt „IdA - Integration durch Austausch“.

Kein Wort Niederländisch

Die ersten Teilnehmenden wurden jetzt offiziell verabschiedet: Conny, Sandra, Daniela und Johannes berichteten auf Niederländisch über ihre Erfahrungen beim Kooperationsunternehmen Hameland. Vor knapp sechs Monaten begannen die jungen Erwachsenen ihre sechswöchige Vorbereitungsphase mit Sprachunterricht. Einigen der insgesamt sechzehn Teilnehmenden, die im Projekt gestartet waren, gelang der langersehnte Schritt in die Berufswelt bereits vor Projektende. „Ihr habt uns sehr beeindruckt. Vor sechs Monaten konnten die meisten von Euch kein einziges Wort Niederländisch“, stellte Projektleiter Harald Kahlenberg anerkennend fest, „eure zukünftigen Arbeitgeber werden begeistert sein, wenn sie sehen, wie intensiv Ihr Euch mit ihrem Land auseinandergesetzt habt.“

In Holland gearbeitet

„En mooie tijd  - eine gute Zeit“, fasst Teilnehmerin Sandra Karos aus Gronau zusammen, wie sie die handwerkliche Arbeit bei Hameland erlebt hat. Der 23jährigen gefiel gut, dass die Jobs in Holland teamorientierter organisiert sind als in Deutschland: „Die Arbeit war sehr gesellig und trotzdem effektiv, unser Chef war auch sehr hilfsbereit.“ Ihre neue sprachliche und interkulturelle Kompetenz sieht sie als großen Vorteil: „Jetzt kann ich mich sowohl in den Niederlanden bewerben als auch hier in der Grenzregion. Dazu habe ich immer den Vorteil, beide Sprachen zu sprechen.“

Interkulturelle Kompetenz

Von Beginn an gehörte im Projekt das Erlernen der niederländischen Sprache und Kultur genau so dazu wie die Vorbereitung auf die Werkstattarbeit am späteren Arbeitsplatz beim Projektpartner. Dann ging es für drei Monate in die Niederlande. Pädagogin Fiona Terliesner ist selbst über ein niederländisches Austauschprojekt nach Deutschland gekommen und lebt seit 14 Jahren in Stadtlohn: „Nach einigen Kurswochen in einem anderen Land zurechtkommen – da haben wir von unseren jungen Teilnehmenden Einiges verlangt. Sie sind von null gestartet und haben innerhalb einiger Monate die Sprache gemeistert.“ Die Freizeitpädagogin hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen Kassandra Franke und Verena Wüller die jungen Menschen während des Projektes pädagogisch unterstützt.

IdA ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds entwickeltes europäisches Austauschprogramm.

Der nächste Kurs startet zum 1. März 2011. Die pädagogische Mitarbeiterin Fiona Terliesner steht für Rückfragen zur Verfügung und ist über E-Mail (fiona.terliesner@bbs-ahaus.de) zu erreichen.

Mit den drei Absolventinnen und dem Absolventen freute sich das BBS-Projektteam: Hubertus Voss-Uhlenbrock (Projektleitung, 3. v. l.), Verena Wüller (5.v.l.), Harald Kahlenberg (6. v. l.), Fiona Terliesner (5. v. r.) und Kassandra Franke (3. v. r.).

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