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Berufsorientierungszentrum
02.06.2010 > BBS Aktuell

Einblick in unfassbares Leid

Seit zehn Jahren fährt BOZ-Sozialpädagoge Herbert Nadirk immer wieder mit Jugendlichen des Berufsorientierungszentrums der BBS zur Gedenkstättenfahrt nach Weimar – und es war auch dieses Mal tiefe Betroffenheit, die er bei den 21 Teilnehmenden erlebte: „Es ist unbegreiflich, was Menschen dort getan haben. Es macht sehr betroffen und nachdenklich.“

Geschichte vor Ort

In diesem Jahr wurde dieser „Geschichtsunterricht vor Ort“ zum zehnten Mal angeboten. In mehreren Kleinbussen machten sich die Jugendlichen auf den Weg. In Weimar stand zunächst eine Stadterkundung auf dem Programm. Am nächsten Morgen begegneten die Jugendlichen der Zeitzeugin Anita Lasker-Wallfish, die als Überlebende von Auschwitz über die Zeit des Nationalsozialismus berichtete und viele Fragen der jungen Leute beantwortete. Anschließend wurde während einer Stadtführung zum einen Weimar als Kulturstadt von Goethe und Schiller und zum anderen als Ort der Unmenschlichkeit des Hitlerregimes besprochen.

Einblick in das Leid im Lager

Am nächsten Tag folgte dann der Besuch in das ehemalige Lager Buchenwald und die dortige Gedenkstätte. „Die Einführung durch einen Film in das Lagerleben und die anschließende sachkundige Führung machten den Jugendlichen die damaligen Geschehnisse sehr deutlich“, erläutert Herbert Nadirk. Mit vielen Eindrücken kehrten die Jugendlichen zurück. Klar ist, dass es im Jahr 2011 wieder eine Fahrt geben wird.

Auch der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora bei Nordhausen veranschaulichte in konkreter Art und Weise die Lagerbedingungen. Dort legten die Jugendlichen im Stollen des Lagers Blumen nieder und gedachten schweigend den ums Leben gekommenen Zwangsarbeitenden. Mit dabei waren ebenso Beate Kemmerling und Ludger Bengfort.

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