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Modernisierung
24.03.2010 > BBS Aktuell

Startschuss für Infrastrukturpaket

Nach langjährigem Einsatz hat die BBS von Bundesseite die Förderzusage für die Modernisierung ihrer Gebäude-Infrastruktur erhalten. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel übergab den Bescheid im Rahmen einer kleinen Feier. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 8,9 Millionen Euro. Der Bund übernimmt 45 Prozent, die BBS investiert einen Eigenanteil von 3,1 Millionen Euro.

BBS zukunftsfähig machen

„Mit dieser Modernisierung wird das größte Bildungszentrum im westlichen Münsterland für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig gemacht“, kommentiert BBS-Geschäftsführer Bernhard Könning, „Dies markiert ein gutes Stück Zukunft für unser Haus. Damit verbunden ist auch ein großes Vertrauen unserer Fördergeber in den langfristigen Erfolg unserer Bildungsarbeit.“


Im Rahmen der Übergabe haben Felix Büter, Bürgermeister der Stadt Ahaus und Vorsitzender der BBS-Gesellschafterversammlung, sowie Landrat Dr. Kai Zwicker als Vertreter des Hauptgesellschafters Kreis Borken ein Grußwort gesprochen. Anwesend waren ebenso Kreishandwerksmeister Alfred Marx sowie Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft,  MdB Jens Spahn und andere Vertreter der Region, von denen sich einige persönlich für die Infrastrukturmaßnahme eingesetzt haben.

Verjüngungskur für den Hauptstandort

Anlass für die Sanierungsmaßnahmen waren zunächst die an vielen Stellen maroden Dächer. Diese werden angepasst und modernisiert, was auch energetische Verbesserungen mit sich bringt. Ebenso werden die Fassaden der Verwaltungs- und Unterrichtsbereiche des zum Teil über dreißig Jahre alten Bestandes modernisiert und der Eingangsbereich erneuert. In diese Bereiche fließt mit rund 6,5 Millionen der größte Teil des Maßnahmenpaketes. Dazu kommen weitere Verbesserungen der Technik und des Brandschutzes. Rund 2 Millionen Euro fließen in Haustechnik und Sanitärbereiche. Die technische Ausstattung im Bereich der EDV und Küche wird auf den neuesten Stand gebracht. Dadurch werden bis zu 35 Jahre Gebäudeentwicklung in weiten Teilen aufgeholt.

 

Arbeits- und Lernfreundlichkeit

Das Architekturbüro Steggemann aus Ahaus hat die fünfjährige Antragsphase begleitet, so Winfried Steggemann: „Uns war wichtig, dass wir nicht nur technisch erneuern, sondern das Gebäude zu einem leicht zugänglichen arbeits- und lernfreundlichen Ort machen.“ So werden bei der Dachsanierung statt der vorhandenen kleinen Lichtkuppeln nun durchgehende Lichtbänder eingesetzt. Dadurch profitieren die Werkhallen erheblich mehr vom Tageslicht. Die Umstrukturierung des Verwaltungs- und Eingangsbereiches wird genutzt, um die Erschließung und Besucherführung zu erleichtern. Der jetzige Eingangsbereich gehört zu den ältesten Teilen der BBS. Künftig stellt dieser mit mehreren unmittelbar angegliederten Besprechungs- und Unterrichtsräumen einen hellen, großzügigen Anlaufpunkt dar.


Innovative Technologien

Neben neuen Heizkesseln, aktuellen Brandmeldeanlagen und Sicherheitsbeleuchtung gibt es mehrere technische Highlights. Glasdach und -fassade der Eingangshalle erhalten integrierte Photovoltaikmodule. Diese erzeugen Strom und dienen im Sommer als Sonnenschutz gegen Überhitzung. Ein innen liegender Wartebereich wird, obwohl kein Fenster in der Nähe ist, ganztägig durch Sonnenlicht erleuchtet. Möglich ist dies durch ein Tageslichtsystem mit einem Dachpaneel, von dem das Sonnenlicht mittels der Sonne nachgeführter Linsen eingefangen und per Glasfaserkabel nach innen geleitet wird.

Bernhard Könning (links) erhält vom Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel den Förderbescheid (rechts: Jens Spahn MdB) (Foto: Münsterland Zeitung).

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