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Berufswahlorientierung
30.03.2010 > BBS Aktuell

STARTKLAR mit der BBS

Mit Praxis fit für die Ausbildung werden – das können Schülerinnen und Schüler jetzt mit Unterstützung eines bundesweiten Projektes. Mit „STARTKLAR!“ ermöglicht die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) im Kreis Borken passgenaue Berufswahlorientierung. Die erste Workshop-Woche wurde für die Don-Bosco-Förderschule durchgeführt.

Bisher gab es die Berufswahlorientierung im BOZ Ahaus und Bocholt als Zusatzangebot, das in den letzten Jahren sehr gut angenommen wurde. „Die BBS hat diese bisher auf Anfrage von Schulen und abhängig von der weiteren Auslastung durchgeführt. Mit dem Startklar-Projekt können wir die Workshops interessierten Schulen jetzt regulär anbieten“, erklärt Margit Althoff, Koordinatorin des Projektes. Die Finanzierung des Programms durch die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, die NRW-Ministerien für Schule und Weiterbildung und für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Bundesagentur für Arbeit, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds ermöglicht den Jugendlichen, bereits frühzeitig in die Berufswelt einzutauchen.

 

Workshop für Förderschule

26 Schülerinnen und Schüler fit machen wollte die Don-Bosco-Förderschule. Die Teilnehmenden konnten  sich in den Werkstätten einen Eindruck von den praktischen Anforderungen in der Farb- und Raumgestaltung, im Hauswirtschaftsbereich und in Bauberufen machen. Dazu waren die Jugendlichen aus dem 8. Jahrgang unter fachlicher Anleitung in den unterschiedlichen Werkstattbereichen tätig.


„Wir passen das Angebot immer dem besonderen Bedarf der jeweiligen Schule an. Bei den Teilnehmenden der Förderschule ging es auch um lebenspraktische Tätigkeiten: Telefonate führen, Unterschriften leisten, Formulare ausfüllen. Anforderungen, die im Job gefragt sind und ebenso wichtig für eine gute persönliche Lebensführung sind“, erklärt Margit Althoff weiter. Mitarbeiterin Hildegard Schulze-Buschoff nimmt die Jugendlichen mit auf eine gedankliche Reise: „Stellt Euch vor, Ihr seid 22 Jahre alt, wollt in Eure eigene Wohnung ziehen. Wie hoch darf die Miete sein, wenn Ihr mit Eurem Gehalt auskommen wollt?“ Die jungen Menschen werden so auf wichtige Fragen ihrer zukünftigen Lebensführung vorbereitet.

 

Berufspraxis und individuelle Förderung

Das Orientierungsangebot ist stufenweise aufgebaut: Während in der ersten Phase für den achten Jahrgang möglichst viel Berufspraxis für alle im Mittelpunkt steht, geht es in der folgenden Phase vor allem darum, noch einmal den Blick auf den einzelnen Förderbedarf zu richten, besondere Kompetenzen zu vermitteln.

 

Eine gute Berufswahl treffen: Matthias Breuers (Foto links) war auch bei den Maurern in der Bautechnik, fand jedoch die Farb- und Raumgestaltung am spannendsten.

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