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06.05.2010 > BBS Aktuell

Investition in energiesparende Sanierung und Solartechnik

Nach Übergabe des Förderbescheides von Seiten des Bundes ist jetzt ein siebenstelliger Scheck aus Düsseldorf angekommen: Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium, hat den Bewilligungsbescheid über rund 1,8 Millionen Euro für energiesparende Bausanierung und Solartechnik an die BBS übergeben.

Investition doppelt gut

„Das Land investiert in Aus- und Weiterbildung, und das kommt Ihnen hier in doppelter Hinsicht zugute: Ihre Arbeits- und Lernumgebung wird auf den neuesten Stand gebracht und gleichzeitig können Sie daran Ihre Auszubildenden in innovativen Techniken schulen. Das kommt den jungen Menschen hier im Münsterland zugute und somit auch den späteren Fachkräften für das energetische Planen und Bauen.“

Mit den 1,8 Millionen übernimmt das Land 20 Prozent. Darüber hinaus fließen Bundesmittel in Höhe von  vier Millionen Euro. Die BBS investiert einen Eigenanteil von 3,1 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt
8,9 Millionen Euro. Das Land fördert mit den Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Baumaßnahmen und technische Ausstattung aus den Bereichen Photovoltaik, Solarthermik, Dach- und Fassadensanierung sowie Fenster und Türen.

Foto oben rechts: Dr. Döllinger versuchte sich während seines Besuches
 in der BBS auch im Schweißen (Mitte, rechts: Bernhard Tenhumberg, MdL)

Innovative Technologien

Anlass für die Sanierungsmaßnahmen waren zunächst die an vielen Stellen maroden Dächer. Diese werden angepasst und modernisiert, was auch energetische Verbesserungen mit sich bringt. Ebenso werden die Fassaden der Verwaltungs- und Unterrichtsbereiche des zum Teil über dreißig Jahre alten Bestandes modernisiert und der Eingangsbereich erneuert. In diese Bereiche fließt der größte Teil des Maßnahmenpaketes. Dazu kommen weitere Verbesserungen der Technik und des Brandschutzes, der Haustechnik und Sanitärbereiche. Die technische Ausstattung im Bereich der EDV und Küche wird auf den neuesten Stand gebracht. Dadurch werden bis zu 35 Jahre Gebäudeentwicklung in weiten Teilen aufgeholt.

Neben neuen Heizkesseln, aktuellen Brandmeldeanlagen und Sicherheitsbeleuchtung gibt es mehrere technische Highlights. Glasdach und -fassade der Eingangshalle erhalten integrierte Photovoltaikmodule. Diese erzeugen Strom und dienen im Sommer als Sonnenschutz gegen Überhitzung. Ein innen liegender Wartebereich wird, obwohl kein Fenster in der Nähe ist, ganztägig durch Sonnenlicht erleuchtet. Möglich ist dies durch ein Tageslichtsystem mit einem Dachpaneel, von dem das Sonnenlicht mittels der Sonne nachgeführter Linsen eingefangen und per Glasfaserkabel nach innen geleitet wird.

 

Geschäftsführer Bernhard Könning (links) dankte Dr. Döllinger (3.v.l.) und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg (2.v.r.) für deren persönlichen Einsatz für die finanzielle Förderung der notwendigen Infrastrukturverbesserungen. So kann die BBS weiterhin „zukunftsorientiert“ (Landrat Dr. Kai Zwicker, 4.v.r.) und „sozial stabilisierend“ (Bürgermeister Felix Büter, 2.v.l.) für die Region wirken (Fotos: Didem Ozan).

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