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Berufsorientierungszentrum
22.10.2009 > BBS Aktuell

Eine sinnvolle Alternative

Im Berufsorientierungszentren (BOZ) Ahaus und Bocholt der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH haben die Teilnehmenden der Außerbetrieblichen Ausbildung ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen.

Chance für Jugendliche mit Ausbildungswunsch

Ausbildungskoordinator Josef Leifeld: „In Zeiten, in denen Ausbildungsmöglichkeiten der Wirtschaft aufgrund konjunktureller Probleme eingeschränkt sind, ist unser Angebot für benachteiligte Jugendliche sehr sinnvoll. Sie erhalten hier Kontakte zu den Betrieben und können jetzt vorweisen, dass sie eine Ausbildung gemeistert haben.“ Ausbildung und Abschluss sind ein wichtiger Meilenstein in der beruflichen Biografie, denn sie erhöhen die Einstellungschancen auch in fachfremden Bereichen. Als "außerbetrieblich" gelten die BOZ-Auszubildenden, da ihre Lehre zu einem Großteil in den Werkstätten des BOZ stattfindet und mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit oder von anderen öffentlichen Institutionen finanziert wird. Die Agentur für Arbeit unterstützt lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, die sozialpädagogischer Begleitung bedürfen und auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen nicht in eine betriebliche Berufsausbildung vermittelt werden können.

Auf kommunaler Ebene fördern ebenso die Service-Punkte ARBEIT die BOZ-Ausbildungen. Ergänzend kommen besondere Programme hinzu. Zu diesen gehört der „3. Weg in der Berufsausbildung“ des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Jugendlichen haben kaum Möglichkeit mehr, in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Viele kommen aus schwierigen Familienverhältnissen, ihnen fehlt es an Wissen, an beruflichen Grundtugenden, die sie benötigen, um im Team arbeiten zu können“, so Leifeld. Bildungscoaches und Sozialpädagogen geben Unterstützung und begleiten beim Übergang in die Betriebe. Sonderförderungen gibt es aber auch für Jugendliche mit besseren Schulabschlüssen und in Regionen mit fehlenden betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten in bestimmten Berufen.

Zusammenarbeit mit Betrieben

Seit über 25 Jahren gibt es die Ausbildungsalternative im Berufsorientierungszentrum. Zurzeit befinden sich im Nord- und Südkreis über hundert Jugendliche in dieser Form der Lehre außerhalb eines Betriebes. Besonderen Wert legt das BOZ darauf, dass intensive Ausbildungsabschnitte in Unternehmen stattfinden. In diesen erhalten die Jugendlichen die Chance, den Arbeitsalltag und Teamarbeit kennen zu lernen und Berufskenntnisse zu sammeln. „Unser Erfolg spricht für sich“, fasst BOZ-Leiter Klaus Dittmar zusammen, „nahezu alle Jugendlichen, die auf diesem Weg ihre Ausbildung machen, bringen diese auch zum Abschluss.“

Ihre bestandenen Prüfungen haben die Malerinnen und Lackiererinnen mit Ausbilder Uli Minnebusch im BOZ gefeiert. Erfolgreich abschließen konnten in diesem Jahr auch acht Hauswirtschaftshelferinnen, eine Fachkraft im Gaststättengewerbe, eine Verkäuferin, eine Bau/Metallmalerin, drei Teilezurichter, ein Metallbauer und zwei Tischler.

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