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Frauenförderung
18.06.2009 > BBS Aktuell

Beruflicher Neuanfang für Frauen

Eine Pause im Beruf für Familie und Kinder - da vergehen oft viele Jahre, bis sich Frauen wieder ihren eigenen beruflichen Wünschen und Zielen zuwenden. Viele können nicht zurück in den gelernten Beruf, weil sich auf dem Arbeitsmarkt oder in der persönlichen Situation zu viel verändert hat. Andere haben in der Zwischenzeit neue Vorstellungen entwickelt und wollen noch einmal ganz von vorne anfangen. Um Berufsrückkehrerinnen optimal vorzubereiten, bot die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Coesfeld einen zweiwöchigen Orientierungskurs in Ahaus an. Eine bunte, gutgelaunte Gruppe mit unterschiedlichsten Bildungs- und Familienbiografien traf sich zwei Wochen lang.

 

Familie und Job vereinbaren – als Busfahrerin!

„Ich wollte gar nicht in meinen alten Beruf zurück“, berichtet die Teilnehmende Astrid Assing. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern war vor ihrer Familienpause als EDV-Kauffrau tätig. Sich neu orientieren, mit Bildung neue Alternativen finden gehört für die 44jährige zur persönlichen Biografie: „Ich bin eigentlich gelernte Gärtnerin, habe nach einem Betriebsunfall eine Umschulung gemacht.“
Im Kurs fand die Stadtlohnerin schnell heraus, dass sie sich einen „wirklichen beruflichen Neuanfang“ wünschte. Da sie gerne Auto fährt und technisch begabt ist, kam die Mutter während des Kurses schnell auf den Gedanken, „berufsmäßig zu fahren. Als Busfahrerin kann ich den Job und meine beiden Kinder auch gut miteinander vereinbaren.“ Astrid Assing strebt jetzt eine Ausbildung zur Kraftfahrerin im Personenverkehr nach EU-Richtlinien an.

Weiterbildung bringt voran

Herausfinden, wo es sich lohnt, auf bereits vorhandenen Qualifikationen aufzubauen oder beruflich weiterzugehen – dabei half das Training. Einer Produktionshelferin ohne Ausbildung hat der Kurs besonderen Mut gemacht: „Ich will eine Umschulung im Bereich Lager und Logistik machen.“ Einige der Frauen waren im Bürobereich beschäftigt, hatten aber teilweise zwanzig Jahre lang pausiert: „Da ist ohne eine Weiterbildung natürlich keine Berufsrückkehr vorstellbar“, weiß BBS-Mitarbeiterin Mia Senden, die den Kurs zusammen mit Ulrike Broscheit geleitet hat.

Ein Ziel, viele Wege

Nach der grundsätzlichen Orientierung ging es an das Bewerbungstraining: Wie man Unterlagen ansprechend und korrekt gestaltet, worauf mögliche Arbeitgeber besonders achten, wie man das Internet als Fundgrube für die Jobsuche nutzen kann. Ulrike Broscheit: "Jede der Frauen verfügt bereits über bestimmte Kompetenzen und hat sich in der Familienphase auch besondere Fähigkeiten angeeignet, die jetzt für sie Pluspunkte bringen können."

Eine bunte, gutgelaunte Gruppe mit unterschiedlichsten Bildungs- und Familienbiografien bereitete sich in dem zweiwöchigen BBS-Kurs auf die Berufsrückkehr vor (links: die Trainerinnen Ulrike Broscheit und Mia Senden).

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Neuer Kurs


Ein weiterer Orientierungskurs für Berufsrückkehrerinnen ist im Oktober geplant. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Für Rückfragen stehen Mia Senden, Tel. 02561 - 699 573 oder Ulrike Broscheit, Tel. 02561 – 699 457 gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen?


„Und was machen Sie, wenn die Kinder krank sind? – Vorstellungsgespräche üben für Frauen“ heißt ein Tagesseminar, das am 6. Juli von 8.15 Uhr bis 12.15 Uhr in der BBS angeboten wird. Interessentinnen können sich bei Sonja Schaten (Tel. 02561 – 699 528) anmelden.


 

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