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Berufsorientierungszentrum
02.08.2009 > BBS Aktuell

BOZ-Jugendliche jetzt Gastronomie-Fachkraft

Dana Malkämper ist eine offene, aufmerksame junge Frau. Sie hat soeben ihre Abschlussprüfung bestanden und wird sich als Fachkraft im Gastgewerbe mit einem ausgezeichneten Zeugnis auf die Suche nach einer Arbeitsstelle machen. Wer wie BOZ-Mitarbeiterin Ute Stöteler die 22jährige aus Alstätte kennengelernt hätte, als sie vor sieben Jahren durch die Türen des Berufsorientierungszentrums der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH kam, hätte solch eine Entwicklung nicht für möglich gehalten.

In der Berufsvorbereitung aufgefangen

Damals hatte Dana große Schwierigkeiten, einen regulären Schulabschluss zu schaffen: „Ich war faul, hatte keinen Antrieb zu lernen und keine Lust auf Schule.“ In der berufsvorbereitenden Maßnahme, die das BOZ im Auftrag der Arbeitsagentur durchführte, wurde die junge Frau aufgefangen. Sie setzte sich mit ihren beruflichen Fähigkeiten und Neigungen auseinander, bereitete sich auf den Hauptschulabschluss vor und bestand die Prüfung.

Danach begann sie eine schulische Ausbildung als Sozialhelferin im Lise Meitner Berufskolleg, „was leider ziemlich misslang, weil ich mir das ganz anders vorgestellt hatte. ´Sozialhelferin´ war nichts für mich.“ Über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit kam Dana wiederum ins BOZ an die Fürstenkämpe.

Eine belastbare Mitarbeiterin

Das Angebot der Arbeitsagentur, für die junge quirlige Frau eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe im BOZ zu finanzieren, entsprach Danas beruflichen Neigungen und sie entdeckte, dass ihre Art im Service gut ankam. Die entscheidende Wende brachte die Zusammenarbeit mit Gastronomiebetrieben. Im Rahmen der gehobenen Gastronomie lernte die junge Frau realistische Arbeitsbedingungen kennen und bekam die Chance zu zeigen, was in ihr steckt: „Das Praktikum im Restaurant Heidehof war der Volltreffer“, erzählt Dana, „aus heutiger Sicht bin ich selbst erstaunt, wie gut ich mich dort einbringen konnte und bin sehr stolz auf mich. Das hätte ich nicht ohne die Unterstützung meiner Eltern geschafft, die immer für mich da waren.“ Dafür ist sie dem Betrieb und ihrer Familie dankbar. Ute Stöteler ergänzt: „Die äußerst harte Ausbildung hat Dana trotz Startschwierigkeiten mit Bravour hinter sich gebracht und kann sich jetzt als qualifizierte Fachkraft bewerben.“

Für BOZ-Leiter Klaus Dittmar ist Dana kein ungewöhnlicher Fall: „Erfolgswege im BOZ sind nicht geradlinig. Die jungen Menschen kommen mit schwierigen Erfahrungen und Verhaltensweisen und haben sehr viel aufzuarbeiten. In vielen Fällen durchlaufen die Teilnehmenden mehrere Angebote, bevor sie ihren eigenen Weg finden.“


Ute Stöteler (links) und BOZ-Leiter Klaus Dittmar (rechts) haben Dana Malkemper zur gerade bestandenen Abschlussprüfung gratuliert.

 

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