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Förderung beruflicher Weiterbildung
09.04.2009 > BBS Aktuell

Vom Lackierer zum Netzwerkadministrator

Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird die Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung unterschätzt. Dabei bietet die Agentur für Arbeit Coesfeld mit Programmen wie WeGebAU gezielte Unterstützung, die sowohl der Belegschaft als auch dem Betrieb zugute kommt. Wolfgang Höpers hat als Quereinsteiger in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) eine zertifizierte IT-Ausbildung absolviert. Der ehemalige Lackierer betreut jetzt das Betriebsnetzwerk bei H&W Nutzfahrzeugtechnik.

Ungewöhnlicher Quereinstieg

Der Stadtlohner Wolfgang Höpers, 40, ist ein IT-Quereinsteiger: Als gelernter Lackierer kam er 1997 zu H & W Nutzfahrzeugtechnik in Vreden. Fünfzehn Jahre stand er in dem mittelständischen Unternehmen in der Lackierkabine, als er sich Schritt für Schritt eine neue Existenz aufbaute. Da brauchte der zuständige Mitarbeiter Hilfe bei der Wartung der Firmencomputer, und Wolfgang Höpers half immer mal wieder mit. Die kleinen Aufgaben wurden zur berufsbegleitenden Tätigkeit, „nach einiger Zeit war aber klar, dass mit der Expansion der Firma auch die Anforderungen stetig wachsen. Die Betriebsleitung hat sich dafür eingesetzt, dass ich eine Weiterbildung mache, damit ich die entsprechenden Fachkenntnisse erhalte.“ Über langjährige Kontakte zur BBS hatte die Leitung von einem Förderprogramm erfahren. „WeGebAU“ – Weiterbildung für Geringqualifizierte und beschäftigte ältere Arbeitnehmer in Unternehmen - bot die Möglichkeit, Höpers gezielt in dem Bereich zu qualifizieren, in dem er als Autodidakt im Laufe der Jahre so erfolgreich tätig war.


Bedarfsorientiert weiterbilden

Die Förderung beinhaltet bei entsprechenden Voraussetzungen die Übernahme der Lehrgangskosten über einen Bildungsgutschein. Vorgesehen sind auch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt während der Weiterbildung von bis zu 100%. Da Wolfgang Höpers als gelernter Lackierer bereits fünf Jahre das Unternehmensnetzwerk betreute, konnte er an einer qualifizierten Bildungsmaßnahme der BBS teilnehmen.

WeGebAU ist in den Betrieben der hiesigen Region noch relativ unbekannt. „Viele Betriebsleiter gehen davon aus, dass Weiterbildung aufgrund der Kosten und der notwendigen Arbeitsfreistellung eine hohe Belastung ist. Die BBS geht als Bildungsträger gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Coesfeld in die Betriebe, um diese gezielt zu informieren“, beschreibt Werner Kottig die Situation. Er leitet den Bereich Informationstechnik und CAD in der BBS. Vor Ort werde oftmals festgestellt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr auf dem aktuellen Stand des fachlichen Know Hows sind. Nehmen sie WeGebAU in Anspruch, wird der Arbeitsplatz sicherer, weil die Einsatzmöglichkeiten sich verbessern.



 

Erfolgreicher Absolvent

Wolfgang Höpers (links) ist jetzt „Netzwerkadministrator in der Informationstechnik“. Seine MCSA-zertifizierte Ausbildung (Microsoft Certified Systems Administrator) hat er erfolgreich absolviert. Förderbar ist solch eine Ausbildung neben WeGebAU oder Bildungsgutschein auch über einen Rehabilitationsträger. Werner Kottig (2. v. l.) steht für weitere Informationen unter 02561-699 411 zur Verfügung.

Über WeGebAU informiert BBS-Mitarbeiter Norbert Weiler (02561-699 661).

 

 

 

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