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Kindertagesstätte
16.04.2009 > BBS Aktuell

Kleine Forscher im Regenbogenland

Der Kittel ist angezogen, die Versuchsgegenstände werden vorsichtig aus dem kleinen Holzkoffer auf den Experimentiertisch gelegt. Jetzt kann es losgehen! Insgesamt zwölf Forscherinnen und Forscher im Miniformat pipettieren, schneiden, schütteln und nehmen Naturphänomene unter die Lupe. Die Kindertagesstätte der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) wird seit Anfang des Jahres „Haus der kleinen Forscher“. Mit Unterstützung geschulter Betreuerinnen erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich durch eigenes Experimentieren mit Naturwissenschaft und Technik vertraut zu machen.

Bundesweite Initiative

Das Regenbogenland ist eine von insgesamt 45 Kindertageseinrichtungen, die sich im Kreis Borken auf den Weg gemacht haben, um ein „Haus der kleinen Forscher“ zu werden. Der Verein Netzwerk Westmünsterland e.V. hat die Funktion eines lokalen Netzwerkpartners für die Initiative „Haus der kleinen Forscher“ übernommen und koordiniert die Durchführung im Kreis. Die Berliner Stiftung engagiert sich bundesweit für die Stärkung des Interesses an Naturwissenschaft und Technik bei Mädchen und Jungen in Kindertageseinrichtungen. Im Kreis Borken wird die Initiative von der VR-Bank Westmünsterland, der Volksbank Gronau-Ahaus und der Volksbank Bocholt e. G. unterstützt.

 

Forschen macht Spaß

Zu der physikalischen Erkenntnis, dass ein Element das andere verdrängt, sind Luca und Julia (Foto zwei, links und rechts) mit dem „Flaschentornado“ gelangt: Erzieherin Britta Brügging gibt Julia zwei miteinander verbundene Flaschen in die Hand. Das in der oberen Flasche befindliche Wasser fließt nicht in die leere untere Flasche. Das Mädchen dreht solange, bis ein Strudel entsteht. „Jetzt läuft das Wasser hinunter!“, ruft Luca. „Und die Luft bewegt sich hinauf“,   ergänzt Kita-Leiterin Ruth Patel. Damit die Betreuerinnen kindgerechte Erklärungen zu den Experimenten geben können, werden sie regelmäßig geschult.

 

„Die Kinder sind neugierig, erkunden intuitiv die Elemente. Mit den Anregungen und Hilfsmitteln ihrer vertrauten Betreuungspersonen können sie die Welt neu erkunden und sich ein eigenständiges Bild über die Beschaffenheit ihrer Umwelt machen“, erklärt Trainer Torsten Henseler. Er hat gemeinsam mit Maria Scheidgen die ersten Fortbildungen durchgeführt. Die Versuche werden über einen Zeitraum von etwa einem Jahr fest in die pädagogische Arbeit integriert, 20 Experimente werden näher dokumentiert und reflektiert, bis das Regenbogenland als ´Haus der kleinen Forscher´ zertifiziert ist.

Damit die kleinen Forscherinnen und Forscher im Regenbogenland Lupe, Pipette und Schere immer griffbereit haben, wurden in der BBS-Werkstatt Holzkoffer gefertigt. Karin Fiegenbaum, Kita-Leiterin Ruth Patel und Britta Brügging (v. l. n. r.) regen die Experimentierfreude der Kinder an (Fotos: Didem Ozan).

 

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