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BOZ-Gedenkstättenfahrt
06.06.2013 > BBS Aktuell

Großes Lob in Weimar für Geschichtsinteresse der Jugendlichen

Sehr betroffen und nachdenklich machte auch die diesjährige Gedenkstättenfahrt die 22 Jugendlichen des Berufsorientierungszentrums (BOZ) der Berufsbildungsstätte (BBS) Westmünsterland in Ahaus. Großes Lob für ihre Motivation, sich mit dem Nationalsozialismus als dunklem Teil deutscher Geschichte auseinanderzusetzen, erhielten die Teilnehmer-/inne vom Team der Europäischen Jugendbildungsstätte - EJBW in Weimar.


13. Geschichtsfahrt

Als lebendigen Geschichtsunterricht vor Ort bezeichnet BOZ-Sozialpädagoge Herbert Nadirk die Zielsetzung der Fahrt, die in diesem Jahr zum 13. Mal stattfand. Zusammen mit Pädagogin Beate Kemmerling und Werkanleiter Ludger Bengfort wurde die Fahrt intensiv vorbereitet, um das dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte aufzuarbeiten. Mit dem Besuch der Stadt Weimar wurde die Stadt  für die Jugendlichen sowohl zum Sinnbild der deutschen Kulturgeschichte und der Dichter Goethe und Schiller als auch zum Ort der Unmenschlichkeit des Hitler-Regimes. Die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus wurde durch den Besuch des ehemaligen Lagers Buchenwald für die Jugendlichen unmittelbar greifbar.
„Der einführende Dokumentationsfilm ermöglichte das Eintauchen in die damalige Zeit, die dann durch die anschließende sachkundige Führung für die jungen Menschen anfassbar wurde“, erläutert Herbert Nadirk. Der dritte Tag diente dazu, sich in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) mit dem Thema Zivilcourage und Verantwortung zu beschäftigen. In mehreren Übungen und Kommunikationseinheiten wurde der Zusammenhang zum Nationalsozialismus hergestellt.

Gute Vorbereitung

In der Woche bewährte sich die intensive Vorbereitung auf die Fahrt. „Seit Monaten haben sich die Jugendlichen in mehreren Treffen erarbeitet, was vor mehr als 70 Jahren in Deutschland geschah und ihnen wurde bewusst, womit sie sich in den Gedenkstätten thematisch und emotional beschäftigen werden“, erklärt dazu Beate Kemmerling abschließend. Dieses Konzept wurde sehr positiv von den Referenten in Buchenwald und in Mittelbau-Dora aufgenommen. Der Gruppe wurde mehrfach bestätigt, wie hoch ihre Motivation und Anteilnahme im Vergleich zu vielen anderen Schulklassen ist. Auch das Team der EJBW Weimar freute sich auf die Gruppe des BOZ Ahaus: „Sie sind motivierte und verlässliche Partner, die sich mit finanziellem Aufwand und großem Interesse einer einwöchigen Zeitreise in die deutsche Geschichte verschrieben haben.“

Gedenkstätte


Als Zeichen der Anteilnahme und des Gedenkens an die zahlreichen ums Leben gekommenen Zwangsarbeiter legten die Jugendlichen Blumen im Bergwerksstollen des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora bei Nordhausen nieder.

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