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BuT-Beratungsstelle
04.02.2013 > BBS Aktuell

Je 2.500 Euro für die besten sozialen Projekte

Die Beratungsstelle für Bildungs- und –Teilhabeleistungen (BuT) lädt alle Vereine, Verbände und Jugendgruppen in Ahaus, die Angebote für Grundschulkinder in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit anbieten, zu einem Wettbewerb ein. Für die besten Ideen und Initiativen, die sozial benachteiligten Kindern mehr Teilhabe an Sportvereinen, Freizeitangeboten und im Kulturbereich ermöglichen, gibt es BuT-Basispakete im Wert von je 2.500 Euro.

Die BuT-Beratungsstelle im Berufsorientierungszentrum (BOZ) der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH ist von der Stadt Ahaus mit der Umsetzung des Bildungs-und Teilhabepaketes der Bundesregierung beauftragt. „Wir laden alle Vereine und Initiativen in Ahaus, die Angebote für Kindergarten- und Grundschulkinder in den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit anbieten, zu unserem Wettbewerb ein“, sagt Barbara Grothues. Die diplomierte Sozialpädagogin berät in der Bildung- und Teilhabe (BuT)-Beratungsstelle Eltern ebenso wie Kindergärten, Schulen und Vereine. „Mit den Basispaketen lässt sich Einiges bewegen. Wenn beispielsweise ein Verein eine neue Projektidee für Kindergarten- oder Grundschulkinder hat, um ihnen dauerhaft die Teilhabe an sozialen Angeboten zu ermöglichen, freuen wir uns über eine Bewerbung“, ermutigt die Beraterin zur Teilnahme.

Das Basispaket setzt sich zusammen aus 1.000 Euro zweckgebundenem Zuschuss (z. B. Beitragsübernahme für ein Jahr, Transportkosten oder Teilnahme an Ferienfreizeiten), 1.000 Euro für Sportmaterialien oder Musikinstrumente bzw. Materialien für die konkrete Initiative, einem Fortbildungsgutschein im Wert von 500 Euro (z. B. für Übungsleiterschein) und einer zusätzlichen Schulung für die Übungsleiter im BOZ. Zum Basispaket gehört auch eine individuelle Beratung. Die finanziellen Mittel für den Wettbewerb kommen aus dem Zuschuss für die „ergänzende Schulsozialarbeit“, die der Bund den Kommunen zur Verfügung gestellt hat, um das Bildungspaket umzusetzen.

Soziale Ideen gefragt

„Wir möchten vor allem neuen und nachhaltigen Anregungen Raum geben und auch Vereine und Gruppen ansprechen, die uns noch nicht kennen“, so Barbara Grothues weiter. Dementsprechend können am Wettbewerb nur Ideen oder Initiativen teilnehmen, die nachhaltig angelegt sind, neu entwickelt wurden, gerade gestartet oder um einen Bereich erweitert worden sind. Die Bewerbung für ein Basispaket erfolgt telefonisch bei Barbara Grothues, Telefon 02561 - 699 405, oder per E-Mail an grothues@bbs-ahaus.de. Eingereicht werden muss die Bewerbung bis zum 15. März auf einem Formblatt, das auf der Internetseite der Stadt Ahaus (www.ahaus.de) heruntergeladen werden kann. Die Initiativen werden von einer Fachjury ausgewählt und nach den Osterferien bekannt gegeben und prämiert.

Programm bei Vereinen bekannter machen

Mit dem Wettbewerb will die BuT-Beratungsstelle eine höhere Nutzung des Bildungs- und Teilhabepaketes der Bundesregierung anregen. Denn die Leistungen im Bereich der sozialen Teilhabe, die beispielsweise Grundschulkindern die Teilnahme am Vereinssport ermöglichen, scheinen sowohl bei Eltern als auch bei Vereinen und Verbänden noch wenig bekannt zu sein. „Das Bildungspaket wird in Ahaus zwar sehr gut angenommen. Die Gesamtquote der Anträge auf Leistungen aus dem Bildungspaket fällt mit gut 90 Prozent sehr hoch aus. Anträge auf soziale und kulturelle Teilhabeleistungen werden mit einem Anteil von unter 20 Prozent jedoch noch zu selten gestellt. Viele Menschen wissen nicht, dass jedes Kind Anspruch auf 10 Euro im Monat speziell für die soziale und kulturelle Teilhabe hat, beispielsweise für einen Sportverein“, stellt die BuT-Beraterin Barbara Grothues fest. In Ahaus gibt es etwa 1.000 leistungsberechtigte Kinder und Jugendliche, die Anspruch auf Leistungen aus dem BuT-Paket haben.


Hintergrund: Das Bildungs- und Teilhabepaket

Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket wird Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen über die (anteilige) finanzielle Unterstützung von Angeboten im Bereich des Kindergartens, der Schule und im Freizeitbereich die Möglichkeit gegeben, aktiv am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben. Leistungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die Wohngeld- und Kinderzuschlagsleistungen, Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) oder XII oder Leistungen nach dem § 2 AsylbLG beziehen.


Pfadfinder bei einer Aktion der BuT-Beratungssstelle im August 2012.


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