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Kraftfahrzeugtechnik
13.12.2012 > BBS Aktuell

BBS bietet Aus- und Weiterbildung für Betriebe im Südkreis

Die Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) ist das zuständige Ausbildungszentrum für die Kfz-Innungen Borken und Bocholt. In den vielseitig ausgestatteten Lehrwerkstätten wird angehenden Kraftfahrzeug-Mechatroniker/-innen aus Borken und Bocholt vermittelt, wie Automobile mit High-Tech-Standards gewartet und repariert werden. Auch die Weiterbildungsangebote garantieren hohe Qualität und Praxisnähe.


In modernen Automobilen wirken mechanische, elektronische und informationstechnische Elemente zusammen. Gerade das macht laut Ausbilder André Hövelbrinks die Praxis in den Kfz-Werkstätten so vielseitig. Im Kraftfahrzeugbereich der BBS lernen die Auszubildenden an zu Schulungszwecken umgebauten Modellen. Neu angeschafft wurde ein Golf V, in den zu Ausbildungszwecken u. a. eine Fehlerschaltbox installiert wurde.
In der BBS-Werkstatt arbeiten die Auszubildenden an denselben digitalen Diagnosegeräten, wie sie auch in den Werkstätten eingesetzt werden. Um die Fehlerdiagnose unter praktischen Bedingungen zu schulen, programmieren die Ausbilder mit Hilfe einer Schulungsbox Fehler in das Autosystem ein. Diese werden von den Auszubildenden ausfindig gemacht und können mit einem Blick in die Box nachvollzogen werden. „Wir schulen sehr intensiv mit der Fehlerbox, da die digitale Diagnose für den Alltag in der Werkstatt unerlässlich geworden ist. Genauso wichtig ist jedoch, vor der Reparatur im Gespräch mit den Kunden herauszufinden, was dieser für Beobachtungen gemacht hat, um zu sehen, welche Defekte vorliegen können“, sagt Ausbilder André Hövelbrinks. Oft kann ein großer Fehler nur eine minimal sichtbare Auswirkung haben: Springt ein Auto schlecht an, hilft erst einmal ein Blick in die Fahrzeug-Istwerte, um die möglichen Fehlerquellen einzugrenzen. Dann erst werden Bauteile und Leitungen  überprüft.

Diagnose
 
Da die Fahrzeugdiagnose mit den immer neuen Automodellen und ihren Ausstattungen immer komplexer wird, hat in der Überbetrieblichen Ausbildung für Kfz-Mechatroniker/-innen das sichere Beherrschen der computerisierten Autoteile einen hohen Stellenwert. Durch offene Autokarosserien wird das Zusammenspiel der Kabelstränge und komplexen Anordnungen von Mikroprozessoren und Sensoren nahe gebracht. Die Auszubildenden lernen dabei auch mit den Datenübertragungssystemen umzugehen. „Wenn  angenommen die Temperatur im Auto steigt, gibt der Temperatursensor diese Information über das Can-Bus-System, dem inneren Netzwerk des Autos, an das Steuergerät weiter“, so Ausbilder André Hövelbrinks. Da Can-Bus als hoch leistungsfähiges digitales Vernetzungssystem in den meisten Automodellen zum Einsatz kommt, gehört es in der BBS zum Ausbildungsstandard.

Weiterbildung

Für ausgebildete Kfz-Mechatroniker gibt es über den Weiterbildungsbereich der BBS, die Technischen Akademie Ahaus, viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und zu spezialisieren. Die Lehrgänge zeichnen sich durch hohe Qualität und Praxisnähe aus: So ist hier beispielsweise der Erwerb des Sachkundenachweises Airbag- und Gurtstraffer möglich und Lehrgänge wie zur Klimaanlagentechnik werden angeboten.



Der neue Schulungsgolf, André Hövelbrinks mit dem Diagnosegerät und rechts eine Fehlerschaltbox.


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