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Auszubildende frühzeitig stärken
22.03.2012 > BBS Aktuell

BOZ und KH bieten ausbildungsbegleitende Hilfen an

Bis zu einem Drittel der Auszubildenden brechen ihre Lehre frühzeitig ab, die meisten im ersten Ausbildungsjahr. Frühe Abbrüche verhindern sollen die „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ – abH – im Kreis Borken. Als präventives Angebot werden sie in Bietergemeinschaft der Kreishandwerkerschaft Borken mit dem Berufsorientierungszentrum (BOZ) im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt.

Im Kreis Borken wird Jugendlichen, die sich in Ausbildung befinden, an den Standorten Gronau, Ahaus, Vreden, Stadtlohn, Borken und Bocholt Unterstützung bei Schwierigkeiten angeboten. Sozialpädagoge Ralf Lunkes arbeitet am Standort Vreden mit Kolleg/-innen von Kreishandwerkerschaft und BOZ zusammen: „Wer beispielsweise Metallbauer oder Tischlerin werden will, rechnet zunächst nicht damit, dass neben praktischen Fähigkeiten auch z. B. fundierte mathematische Kenntnisse gefragt sind. Und wer schon in der Schule damit Schwierigkeiten hatte, wird die Anforderungen in der Ausbildung nur schwer aus eigener Kraft bewältigen können“.

Zeichnen sich bei jungen Auszubildenden Probleme ab, die oft sehr anspruchsvollen Lerninhalte zu bewältigen, werden sie von der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern in abH vermittelt. „Oftmals bemerken die jungen Menschen selbst oder ihre Ausbildungsbetriebe, dass ihre fachlichen Leistungen nachlassen oder nicht ausreichend sind. Ganz wichtig ist, dass die jungen Menschen möglichst frühzeitig das unterstützende Angebot in Anspruch nehmen“, so Ralf Lunkes weiter.


„Ziel ist es, die Jugendlichen durch die steigenden Anforderungen in der Ausbildung zu begleiten. Das geschieht bei abH durch Stütz- und Förderunterricht. Einen immer größeren Stellenwert nimmt auch die sozialpädagogische Betreuung ein“, ergänzt Sozialarbeiter Erwin Woltering, der das Angebot in Bocholt begleitet. Erfahrungsgemäß fällt es vor allem den Auszubildenden im ersten Jahr schwer, sich auf die neue Lebenssituation einzustellen. Oftmals erschweren persönliche Belastungen, Prüfungsangst und Motivationsprobleme einen erfolgreichen Ausbildungsstart. „Vor allem die Auszubildenden in persönlichen Krisensituationen zu stabilisieren, aber auch sie dabei zu unterstützen, ihre Alltagsprobleme erfolgreich zu bewältigen, ist eine wesentliche Voraussetzung, um den Ausbildungserfolg sicherzustellen“.


Deshalb halten die Mitarbeiter/-innen zusätzlich kontinuierlich den Kontakt zu den Betrieben und den Berufskollegs, ggf. auch zu den Eltern, um bei Bedarf schnell agieren zu können. „Das alles macht abH zum Erfolgsmodell“, sagt Erwin Woltering abschließend.
Eine Teilnahme an abH ist grundsätzlich laufend möglich, Interessierte im Nordkreis können sich an  Ralf Lunkes, Tel. 0 25 64 / 8 83 83 10 (Ralf.Lunkes@bbs-ahaus.de) wenden, im Südkreis an Erwin Woltering: 0 28 71 / 219 76 29 (Erwin.Woltering@bbs-ahaus.de).

 

 

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