Home Kontakt Sitemap A-Z Impressum
Beratung Übergang Schule-Beruf Ausbildung Weiterbildung Jobs Über uns
Über uns













> > >



Archiv

BuT-Beratungsstelle
29.03.2012 > BBS Aktuell

Mitmachen möglich machen

Ob Sportverein, Musikschule oder Ferienfreizeit - wenn das Kind nicht am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen kann, weil das Geld zu Hause knapp ist, gibt es finanzielle Unterstützung über das bundesweite Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Doch die Mittel werden auch im Kreis Borken noch zu wenig genutzt. Die Stadt Ahaus hat das Berufsorientierungszentrum (BOZ) der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH mit der Umsetzung der Bildungs- und Teilhabeleistungen beauftragt. Mit einer neuen Beratungsstelle im Berufsorientierungszentrum (BOZ) wird die Stadt Ahaus bei der Bekanntmachung und Umsetzung der BuT-Leistungen unterstützt.

„Das Paket beinhaltet finanzielle Unterstützung von Schulausflügen, Lernförderung, Schulbedarf und Mittagessen. Der Schwerpunkt unserer Beratungsstelle liegt vor allem bei der sozialen und kulturellen Teilhabe. Wir unterstützen die nachhaltige Integration in das soziale und kulturelle Leben“, erklärt Barbara Grothues. Die diplomierte Sozialpädagogin  arbeitet in der neuen Bildung- und Teilhabe – kurz „BuT“-Beratungsstelle im Ahauser BOZ. Hier berät sie  Eltern ebenso wie Kindergärten, Schulen und Vereine.


Zu wenige Informationen

Seit einem Jahr stehen die Mittel aus dem Bundesprogramm für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen zur Verfügung. Damit die Leistungen die Kinder und Jugendlichen erreichen, für die sie bestimmt sind, macht die Beratungsstelle das Angebot unter dem Slogan „Mitmachen möglich machen“ bekannter und gewinnt für diese Kampagne weitere Multiplikatoren in Kindergärten, Schulen und Vereinen.


Vereine entdecken

Die Mitarbeiter der Beratungsstelle werben bei den Einrichtungen, Vereinen und Jugendgruppen für den Gedanken, allen Interessierten das Mitmachen an Freizeitangeboten zu ermöglichen. Um Kinder und Jugendliche langfristig in das soziale und kulturelle Leben ihrer Stadt einzubinden, werden sie motiviert, sich mit ihren Wünschen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen und Neues auszuprobieren. „Wir beraten individuell und selbstverständlich vertraulich, wie Eltern ihr Kind unterstützen können. Der Antrag kann bei uns im BOZ auch direkt ausgefüllt werden, wir leiten diesen zur bewilligenden Stelle weiter“, sagt BOZ-Mitarbeiterin Barbara Grothues abschließend.

 

Das Bildungs- und Teilhabepaket

Bundestag und Bundesrat haben 2011 das Gesetz zur Ermittlung von Regelbedarfen und Änderungen des SGB II und XII verabschiedet. Im Rahmen des Gesetzes wurde u. a. ein umfassendes Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder und Jugendliche beschlossen. Auf Bundesebene ist das Ministerium für Arbeit und Soziales, auf regionaler Ebene sind die Jobcenter und Wohngeldämter zuständig.

Über die (anteilige) finanzielle Unterstützung von Angeboten sowohl im Bereich des Kindergartens, in der Schule als auch im Freizeitbereich wird Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen die Möglichkeit gegeben, aktiv am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben. Auf diesem Weg sollen allen Kindern und Jugendlichen bessere Chancen zur gesellschaftlichen Integration eröffnet werden. Leistungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die folgende Leistungen beziehen:


- Wohngeld- und Kinderzuschlagsleistungen,
- Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) oder XII,
- Leistungen nach dem § 2 AsylbLG

 

 

zurück




Druckversion