Einblicke in das Land Mazedonien und seine Kultur

Die Bildungsfahrt des BOZ nach Mazedonien hat seit Jahren bei der BBS Tradition. Ausbilder Lupco Temjanovski hat familiäre Bindungen zu dem Binnenstaat in Südosteuropa und konnte somit als Reiseleiter den Teilnehmenden noch einmal einen ganz anderen Einblick in das Land und seine Kulturen ermöglichen.

In diesem Jahr wurde Lupco Temjanovski von Ralf Lunkes und Herbert Nadirk bei der Exkursion unterstützt, zu der sich zehn Metall-Auszubildende sowie ein Maler-Azubi – alle im Alter zwischen 18 und 21 Jahren – angemeldet hatten.

„Die Programmgestaltung der Reise hatte unter anderem zum Ziel, den bunten Mix der Kulturen in dem Land kennenzulernen“, schildert Lupco Temjanovski. So besuchte die Gruppe beispielsweise das Atatürk-Museum in Bitola und durfte dort den kompletten Ablauf in einer Moschee miterleben.

Am Ohrider See wurde das Kloster des Hl. Naum besucht. Hier wurde durch die Gelehrten Kyrill und Methodija die Urschrift des kyrillischen Alphabets entwickelt, die von Griechenland über den Balkan und das Baltikum bis nach Russland ihren Weg fand.

Weiter führte die Tour zudem zur deutschen Kriegsgräbergedenkstätte aus dem 1. Weltkrieg in Prilep. Dort liegt der Sohn des ersten Reispräsidenten Friedrich Ebert begraben.

Auch wirtschaftliche Aspekte hatten die Organisatoren der Fahrt in ihr Programm eingearbeitet. So wurden – teils mit Unternehmensführung – deutsche Firmen besucht, die für die Autoindustrie in Deutschland sowie in Frankreich einzelne Kabel wie aber auch komplette Kabelstränge herstellen. Lupco Temjanovski: „Natürlich durften bei der Fahrt teambildende Maßnahmen nicht fehlen. Dabei führte unser Weg bei einer Wanderung einen Flusslauf entlang bis hin zu einem Wasserfall im Canyon. Gewandert sind wir auch einen Teil der römischen Haupthandelsroute ‚Via Egnatia‘ auf zum Teil originalen Pflasterungen.“

Das Fazit der Teilnehmenden: „Das waren tolle Erlebnisse, die wir hatten, Die Reise war sehr lehrreich und hat auch noch richtig Spaß gemacht.“