Kreative Entwürfe auf Malerkarton

Kreativität und der Wunsch, zu gestalten – das sind zwei Voraussetzungen, die angehende Maler und Lackierer mit im Gepäck haben sollten. Und in den aktuellen Pandemiezeiten kommt in der Berufsvorbereitung noch ein weiteres Merkmal dazu: Flexibilität. Denn im Umgang mit Pinsel und Farben üben sich die Teilnehmenden derzeit nicht unter der Aufsicht von Werkanleiter Ralf Beyer, sondern daheim im „stillen Kämmerlein“.
„Die Teilnehmenden holen sich im Wochenrhythmus ihre Aufgaben, Malerkarton und weiteres Material in der BBS ab, um anschließend für sich Ornamente oder Hausfassaden auf Papier zu bringen oder zu bearbeiten“, schildert Ralf Beyer die momentanen Abläufe.
Jeden Mittwoch begutachtet er die Ergebnisse, wertet aus, bespricht die erstellten Stücke mit den jungen Menschen und sortiert sie anschließend in die individuellen Arbeitsmappen ein. „Wir müssen die Schritte und Aufgabenbearbeitungen genau dokumentieren“, sagt Ralf Beyer. Einmal pro Woche trifft er sich mit seinen Schützlingen darüber hinaus zu einer Zoom-Konferenz. „Ansonsten halten wir natürlich auch engen telefonischen Kontakt und sind jederzeit bei Fragen ansprechbar.“
Schwierig gestaltet sich derzeit die Vermittlung der jungen Menschen in ein Praktikum. „Drei Teilnehmende haben bereits ein Angebot dazu erhalten. Für weitere sieben sind wir noch auf der Suche nach einem zwei- bis vierwöchigen Praxistest“, sagt er.