Passgenaues Ausbildungsverhältnis ist das Ziel

Passgenau – und im besten Fall zur Zufriedenheit für beide Seiten – sollten die Ausbildungsverhältnisse zwischen den Betrieben und den jungen Menschen sein. Eine Verbindung wie „Pott und Deckel“, um den Volksmund zu zitieren. Eine Aufgabe, die für das Berufsorientierungszentrum bei der BBS Sahra Seifert übernommen hat. Sie ist seit einigen Wochen dabei, nicht nur Unternehmen aufzusuchen und deren Bedürfnisse nach Auszubildenden abzufragen, sondern sie steht auch mit Jugendlichen an Weiterbildenden Schulen im Gespräch, um dort die Wünsche und Vorstellungen zu erfassen. Als so genannte „Matchingberaterin“ deckt Sahra Seifert den Kreis Borken ab, Kooperationspartner im Kreis Coesfeld ist die GEBA mbH (Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung).

„Ich gehe bei diesem Angebot unterschiedliche Wege“, erklärt die Beraterin: „Ich spreche Firmen gezielt an, setze mitunter auch auf Kaltaquise und biete meine Begleitung der jungen Menschen während der Bewerbungs- und der Ausbildungsphase an. Auf der anderen Seite analysiere ich mit den Jugendlichen deren bisherigen Schulverlauf, wir werfen einen Blick auf die persönlichen Kompetenzen und überlegen gemeinsam, ob die schulische Fortsetzung oder der Wechsel in einen Beruf sinnvoll ist.“

Der Zeitrahmen der Betreuung und Beratung hängt dabei von der individuellen Situation ab. Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Landesregierung.

Ihre bisherigen Erfahrungen, so Sahra Seifert, seien durchweg positv. „Beide Seiten sind sehr offen und nehmen das Angebot gerne an. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist das für sie eine Chance, sich kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Da ich als unabhängige Beraterin aktiv bin, öffnet mir das vielleicht auch noch einmal schneller die Türen.“

Infos erteilt Sahra Seifert unter 02561 - 699 382 oder per Mail:

Matchingberatung