Zusatzqualifikation ermöglicht sichere Elektroarbeiten

Im Möbel- oder Küchenbau, bei der Montage oder beispielsweise auch im Heizungs- und Sanitärbereich fallen häufig Tätigkeiten an, die über die eigentliche Qualifikation der Mitarbeitenden hinausgehen. Dazu gehört unter anderem das Montieren und Anschließen elektrischer Geräte oder das Auswechseln von Leuchtmitteln und Schaltern – Arbeiten also, die ausschließlich von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden dürfen. Um auf der Baustelle, etwa bei der Küchenmontage, nicht zusätzlich ein weiteres Gewerk einsetzen zu müssen, erlaubt die Berufsgenossenschaft den Einsatz von Personen mit einer abgeschlossenen, nicht elektrotechnischen Ausbildung, die durch eine entsprechende Zusatzqualifikation befähigt werden, klar definierte und wiederkehrende Elektroarbeiten fachgerecht und sicher auszuführen.
Dazu zählt beispielsweise, dass Küchenmonteure, die eine Schulung zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ absolviert haben, vor Ort Geräte anschließen oder ortsveränderliche Betriebsmittel prüfen dürfen. Grundlage ist eine Abschlussprüfung in Theorie und Praxis auf Basis der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze der DGUV. Die TAA bietet diese Qualifizierung für Unternehmen im Rahmen einer zehntägigen Schulung an. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene, nicht elektrotechnische Berufsausbildung.
Von diesem Angebot hat kürzlich auch der Küchenhersteller alma Küchen Gebrauch gemacht und Mitarbeitende (Foto) in mehreren Gruppen weiterbilden lassen. Das im Münsterland ansässige Unternehmen überzeugt in seinem Leistungsportfolio nicht nur durch individuelle Beratung und Planung, sondern übernimmt neben dem professionellen Aufmaß auch die fachgerechte Montage sowie umfassende Serviceleistungen. Durch die Zusatzqualifikation können künftig wiederkehrende Elektroaufgaben von geschultem alma-Personal übernommen werden, ohne dass hierfür eine vollständige Elektriker-Ausbildung erforderlich ist.
„Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten wird von Arbeitgebern zunehmend nachgefragt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und zugleich die Sicherheit bei diesen Arbeiten zu gewährleisten“, erklärt Stephan te Poele, Teamleiter Elektro- und Automatisierungstechnik. Die festgelegten, zuvor dokumentierten Arbeiten dabei dürften ausschließlich spannungsfrei und nur an sicheren Anlagen durchgeführt werden, betont te Poele.
Anfragen zu den Weiterbildungsangeboten beantworten Stephan te Poele unter Telefon 02561 / 699-114, Mail: , sowie Janina van Dijk, Telefon 02561 / 699-571, Mail: