Kreative Lösungen gefunden

Mit kreativen Lösungen meistern die Werkstätten im Berufsorientierungszentrum (BOZ) die besonderen Anforderungen, die die Corona-Pandemie an die fachpraktische Unterweisung und den Unterricht in den Bildungseinrichtungen stellt.

„Wir haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Prozesse mit eingebunden und sie bei der Umsetzung der Regeln und Vorgaben mitgenommen“ erklärt Bildungsbegleiter Uwe Hülsmann.

So wurden die Räume entsprechend umgestaltet und „umgerüstet“. Die aneinander stehenden Vierer-Tische wurden am Boden mit Holzplatten so fixiert, dass die Einzeltische nicht aneinandergeschoben werden können und der Mindestabstand gewahrt bleibt. Außerdem wurden zwischen den Werkbänken zusätzlich Plexiglaswände aufgestellt, um jeden Teilnehmenden an seinem Arbeitsort ausreichend zu schützen.

Alle Auszubildende haben feste Arbeitsplätze und zudem haben die „Holzwürmer“ Messlatten angefertigt, um immer wieder den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Meter kontrollieren zu können.

Diese sogenannten „Corana-Latten“ erfreuen sich auch in den anderen Werkbereichen großer Beliebtheit, weil sie die Abstandsregeln und deren Einhaltung auf sympathische Weise verdeutlichen.

„Wir lernen voneinander und miteinander, jeder gibt nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seinen Nachbarn und sein Gegenüber acht“, freut sich Uwe Hülsmann. „Wir haben uns gemeinsam der Herausforderung gestellt. Die Jugendlichen haben sie akzeptiert, weil sie involviert waren. Die BBS hat die Rahmenbedingungen geschaffen, im Team setzen wir sie um.“