TEP: Teilzeitausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen“ heißt das Programm, mit dem die BBS Frauen und Männer mit Familienverantwortung bei ihrem Weg in die Teilzeitausbildung unterstützt. In diesem Jahr feiert das NRW-weite Teilzeitausbildungsprojekt TEP sein zehnjähriges Bestehen.

So haben im Kreis Borken seit 2009 rund 160 Frauen am TEP-Projekt teilgenommen und sich eine berufliche Perspektive erschlossen. Über 50 ansässige Unternehmen haben Teilzeitausbildung bei sich im Betrieb möglich gemacht, zieht TEP-Koordinatorin Ulrike Broscheit eine kleine Bilanz.

Zum TEP-Team bei der BBS gehört aktuell neben Ulrike Broscheit (auf dem Foto links) und Claudia Höhn (rechts im Bild) noch Judith Honermann (nicht im Bild).

„Wir bieten mit Einzel- und Gruppengesprächen sowie der Möglichkeit zum Praktikum Hilfestellung bei der Bewerbung und der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz an, beraten auch bei Fragen zur Ausbildungsfinanzierung oder bei der Organisation von Familie und Beruf. Und wir unterstützen bei der Verhandlung mit Arbeitgebern nach den passenden, individuellen Arbeitszeiten“, umreißt BBS-Mitarbeiterin Ulrike Broscheit das Maßnahmen-Portfolio.
Zwar wissen auch nach dieser langen Zeit noch leider nicht alle Unternehmen, dass es neben der „normalen“ auch die Möglichkeit der Teilzeit-Ausbildung gibt. Aber es werden langsam und stetig immer mehr Betriebe, die sich über TEP nicht nur informieren, sondern auch bereit sind, sich hier zu engagieren und Bewerberinnen um eine Teilzeit-Ausbildung eine Chance zu geben.

Die kleine Erfolgsgeschichte wird von der BBS übrigens fortgeschrieben: Ab 5. März (Dienstag) startet am Standort Bocholt (Robert-Bosch-Straße 7 - 9) wieder eine sechsmonatige Vorbereitungsphase zur Teilzeitausbildung.