Wünsch Dir was!

„Wünsch Dir was!“ Nein, es stand keine Fee in den vergangenen Tagen im Eingangsbereich der BBS im Hans-Christian-Andersen-Haus, die mit einem Zauberstab Hoffnungen, Erwartungen oder kleine Sehnsüchte erfüllt hat. Der BBS-Bereich Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) hatte dort im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ einen Wunsch- und Erfahrungsbaum aufgestellt.

„Es war eine Aktion, die sehr gut angenommen wurde und an der sich sehr viele Gruppen beteiligt haben. Neben den Projekten KFF, Sprachkurse, Beratungspool Frauen, InRam und Treffpunkt Zukunft waren das auch die BBS-Kitas und das Haus der Integration“, freut sich Ulrike Broscheit, Koordinatorin in der Frauenberatung.

Die Teilnehmenden haben die Gestaltung des Baums zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Thema „Zusammen leben, zusammen wachsen, zusammen lernen" auseinanderzusetzen. Eine Gruppe hat beispielsweise reflektiert, wie es ist, anders zu sein. Oder wie es ist, aufgrund von Faktoren wie der Herkunft, der Sprache, dem Aussehen, dem Geschlecht, weil frau allein erziehend ist, weil man keinen Job hat, weil man nichts gelernt hat ... nicht dazu zu gehören.

„Herausgekommen ist, dass eigentlich alle anders sind“, bilanziert Ulrike Broscheit. „Wichtig ist aber, sich mit Respekt und Toleranz zu begegnen, mit Liebe statt mit Hass - und in der Vielfalt einen Reichtum und Gewinn für alle zu sehen.“

Auch BBS-Geschäftsführer Bernhard Könning begutachtete bei der Abschlusspräsentation die vielen Facetten, mit denen sich die Teilnehmenden bei der diesjährigen „Interkulturellen Woche“ eingebracht haben, und hob noch einmal lobend das Engagement aller Beteiligten hervor.

Wer sich den Baum noch einmal anschauen möchte: Der bleibt noch ein paar Tage im HCA an der Fürstenkämpe stehen. Aufgrund der Corona-Regeln wird um kurze vorherige Absprache mit Ulrike Broscheit, 699-440, gebeten.